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Sinnstifterin

Im Jahr 2006, war ich mit 28 Jahren in einer tiefen Krise und ich war unfähig eine Entscheidung zu treffen.

 

Ich war in einer Ehe, wo ich nicht mehr wusste, ob ich in diese noch hinein gehöre, ob das wirklich weiterhin meine Zukunft sein soll. Ich hatte mich in den Jahren selbst verloren, mich irgendwie aufgegeben. Keine Perspektive, keine beruflichen Herausforderungen… da war irgendwie nichts als das Muttersein. Versteh mich nicht falsch, es waren und sind immer noch beides Wunschkinder aber es gab eben dieses ABER und dieses Gefühl, dass ich die Peggy, die ich mal war, irgendwo auf dem Weg habe stehen lassen…

 


Ich konnte keine Entscheidung treffen.


Ich war unfähig. Ich hatte Angst. Ich hatte Angst, mit 2 kleinen Kindern ein komplett neues Leben aufzubauen. Ich hatte Angst, dass ich keine Arbeit finde und ich hatte Angst vor der Reaktion meines Mannes, wenn ich mich trennen würde. Ich war wie ein verhuschtes Kind das immer nur dachte… „Du hast dich für diesen Mann entschieden. Du hast mit ihm zwei Kinder bekommen. Da musst du jetzt durch“. Ganz zu schweigen von dem Satz „Was soll ich denn schon auf die Reihe kriegen?.“ Und dann noch die Einflüsterungen von Außen… „Was willst du denn dann machen?“ „Du weist schon was du hier aufgibst?“ usw.

 

Ich möchte dir gern kurz die Situation beschreiben. Meine Tochter war 1 dreiviertel Jahre alt und mein Sohn 4 ein halb. Ich hatte keinen Job, da mein Mann das nicht wollte, denn dann verdiene ich ja soviel wie unsere Putzfrau – mega toller Glaubenssatz…


Ich hatte ganze 1200 € in der Tasche und keine Perspektive, da ich seit meiner zweiten Ausbildung zur Multi Media Screendesignerin keine Arbeit angenommen hatte – ich durfte ja nicht und wie schon gesagt – MEINE ÄNGSTE.

 

Nun kam der Tag, an dem meine Mutter mir den Vorschlag machte, ich solle mir doch mal die Karten legen lassen. Ja genau… Das ist doch totaler Humbug. Bis dato hatte ich mich nie mit spirituellen Themen beschäftigt und nur an das geglaubt, was ich auch anfassen konnte.

Wünschelrutenpendel über Tarot

Nun gut. Dann probieren wir das doch mal aus.

 

Ich also zu dieser Kartenlegerin hin und habe, mit sehr viel Skepsis, mich durch die Karten mal beleuchten lassen.

 

Und dann ist etwas ganz Verblüffendes passiert. Diese Frau wusste nichts von mir und hat so tief in mein Innerstes geschaut. Sie sah mich. Sie sah wer ich mal war. Sie sah wer ich wieder sein könnte.


Gerade kommen mir die Tränen, wenn ich das hier schreibe und an diesen magischen Moment zurück denke, denn er war einer der wichtigsten Wendepunkte in meinem Leben.

 

Sie gab mir mein Vertrauen in mich selbst zurück.

 

Sie zeigte mir auf, was noch alles für mich möglich ist. Sie half mir, wieder zu mir selbst zu finden. Die Peggy von damals wieder abzuholen, zu integrieren und wieder zu lieben.

 

Sie und andere Personen haben mich im kompletten Trennungsprozess begleitet, mich gestärkt, mir liebevoll den Halt gegeben, den ich in dieser Situation für mich und meine Kinder brauchte.

Wie ging es dann weiter?

 

Ich bin innerhalb von 5 Monaten ausgezogen, habe mir dann einen Teilzeitjob gesucht und bei meiner Kartenlegerin das Handwerk des Kartenlegens erlernt. Ich habe noch einige Kurse besucht und mich dann nebenbei damit Selbständig gemacht. Ich konnte so, während meine Kinder Abend´s im Bett lagen und schliefen, nebenbei über eine Line zusätzlich Geld verdienen. Das hat unsere Urlaube, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke finanziert, wo ich nicht so auf das Geld schauen brauchte.

 

Was war das für ein Segen.

 

Während der letzten 15 Jahre ist noch einiges an Ausbildungen dazu gekommen und ich liebe alles was ich in dieser Zeit erlernen und erfahren durfte, was ich jetzt durch mein Wissen und die Erfahrungen an meine Klienten weitergeben kann…

 

Mein Leben hat sich durch diese erste Begegnung mit einer spirituellen Lehrerin, die sie heute noch ist, komplett verändert. Es hat sich um 180 Grad gedreht.

 

Und so möchte ich auch dich darin bestärken, dieses großartige Toll für dich und dein Leben anzuwenden. Dich und dein wahres Selbst zu erkennen, für dich bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen und zu erfahren, welche vielen Möglichkeiten und Türen dir offenstehen.

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Geöffnete Türen

Wie vorhin erwähnt, bin ich ausgebildete Multi Media Screendesignerin.

Schon als Kind verbrachte ich viel Zeit mit dem Zeichnen und Malen. Über die Jahre vertiefte ich alle erdenklichen Stilrichtungen und Techniken. Als Visual Merchandiser und gestaltungstechnische Assistentin konnte ich meinen Talenten zusätzlich frönen. Der direkte Weg zur heutigen Sketchmapperin...sollte man annehmen.

Aber meine nächste Herausforderung sollte die Weiterbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie sein.

Durch meine Tätigkeit als Coach und Beraterin erschien mir dieser Weg als logische Konsequenz. Da ließ sich aber noch nicht erahnen, wo das noch hinführen würde.

Während meiner Weiterbildung an der Heilpraktiker Akademie Deutschland / Norderstedt kam ich an den Punkt, wo ich mich sehr intensiv auf die Überprüfung vorbereiten musste und natürlich auch wollte und so paukte ich Tag und Nacht. Habe meine Hörbücher rauf und runter gehört. Las ein Fachbuch nach dem anderen und lernte mit meinen Mitschülern. Bin beim notieren von kleinen Notizen bis zum Flipchart wirklich alles durch, um den Lernstoff in mich rein zu quetschen und immer wieder auf eine andere Art irgendwie hübsch zu machen. Ganz ehrlich. Es war im Prinzip eine Qual.

 

Wo bleibt da die Leichtigkeit? Wo ist der Spaß am Lernen?

Das muss doch auch anders gehen

Bei meiner schriftlichen Überprüfung habe ich den fatalen Fehler gemacht, dass ich die Fragen ein zweites Mal durchgelesen habe, hatte ja noch Zeit...

 

...und dann schlich sich die Verunsicherung wie ein kleines Teufelchen in meinen Kopf: "Ne, das war bestimmt anders.", "Habe ich die Frage richtig verstanden?"und so weiter.

 

Na, was meinst du ist passiert?

Mit einem Fehler zu viel durchgefallen!

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WeltzusammenbrechHaarerauf

Eigentlich wollte ich, aus dem totalen Frust heraus, alles in den Müll schmeißen und abhaken. Aber nach einem Jahr "Erholung" kam dann doch wieder der Gedanke:

 

"Das habe ich doch nicht alles umsonst gemacht. So viel Zeit und Geld habe ich investiert. Ok, fangen wir nochmal an. Diesmal aber anders, diesmal muss es auch Spaß machen."

Auf der Suche nach Lernmethoden entdeckte in einem Webinar den "Mindmapguru" Jens Voigt. Von der ersten Minute an, war ich regelrecht entflammt. Noch während des Webinars habe ich meine erste Mindmap erstellt und war sowas von begeistert. Ich wusste auf Anhieb die Hälfte dessen, was ich da gerade zu Papier gebracht habe. Die nächsten fünf Monate habe ich nichts anderes mehr als Mindmaps erstellt. Diese habe ich dann zu einem Softcover binden lassen und es war meine einzige Lektüre, die ich zum Lernen benutzte. 52 Mindmaps..... wie schön. 

In einem Prüfungsvorbereitungskurs, 2 Monate vor dem Prüfungstermin, erhielt ich die Bestätigung dass ich wirklich bereit war und es keine Unsicherheiten mehr gab. 

Der 12.12. war nun der Tag der Tage und ich war (um etwaige Katastrophen zu vermeiden) schon anderthalb Stunden früher da. Genug Zeit um mich verrückt zu machen. Aber die Mindmaps gaben mir soviel Sicherheit, dass ich nun viel ruhiger in das Zimmer gehen und als "BESTE DES TAGES" meine Überprüfung bestand.

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Es war unglaublich. Alle meine Mindmaps konnte ich trotz Aufregung, wie vor mir liegend, abrufen. Das gab mir selbst eine Sicherheit, die ich sicherlich auch ausgestrahlt habe. Irgendwie eine schöne Geschichte.

Hinfallen, aufstehen, Krönchen liegen lassen, Haare zerzausen und die Überprüfung rocken.

Während meiner eigenen "Mindmapmania" habe ich besagten Mindmapguru Jens Voigt kontaktiert, um zu prüfen, wie ich mich so mache. Nach einigen Tipps habe ich meine Mindmaps noch einmal komplett überarbeitet (das war nicht lustig) und ihm geschickt. Und dann kam der genialste Anruf des Jahres.

"Peggy, Ich verkaufe deine MMs in meinem Shop.
Her damit."


Wahnsinn. So "schräg" kann das Leben spielen.


Und so öffnete sich eine weiter Tür und es begann ein neuer, aufregender und sehr kreativer Weg... 

Es folgte Aufträge für weitere Mindmaps, die Mindmaps zum HPP, zum HP und Notfallsanitäter, Sketchnotes, mein Workbook zum AMDP System, das Aspekte-Kartenset und schließlich meine eigenen Workshops.